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Das Helmholtz-Zentrum in Geesthacht bei Hamburg und in Teltow bei Berlin betreibt Material- und Küstenforschung. Nähere Informationen finden Sie unter www.hzg.de.
In unserem Institut für Küstenforschung/Biogeochemie im Küstenmeer, Bereich Marine bioanalytische Chemie, suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt - befristet auf drei Jahre - einen Doktoranden m/w.
Integrative Probennahmetechniken erlauben die zeitlich gemittelte Akkumulation von anorganischen Schadstoffen aus der Wasserphase und reflektieren so wesentlich besser auftretende zeitliche Variationen der Schadstoffkonzentration. Der Einsatz entsprechender Verfahren ist bisher noch wenig verbreitet. Sie können jedoch dazu beitragen, die zeitliche Datenauflösung zukünftiger Messprogramme stark zu verbessern sowie den methodischen Aufwand entsprechender Messprogramme zu minimieren.
Um diese Verfahren für den Routinebetrieb in Feldversuchen vorzubereiten, sind grundlegende Untersuchungen im Hinblick auf das Verhalten der integrativen Probennahmetechniken in unterschiedlichen Umweltkompartimenten sowie zum Stofftransport anorganischer Schadstoffe zwischen verschiedenen Umweltkompartimenten notwendig. Im Rahmen der geplanten Arbeit werden die biogeochemischen Zyklen bekannter umweltrelevanter metallischer Schadstoffe wie z. B. Kupfer, Zinn und Cadmium und ihre organischen Verbindungen, aber insbesondere auch neuerer Problemstoffe, wie z. B. Vanadium, Molybdän und Titan untersucht. Ziel ist es, Austauschprozesse an Grenzschichten zwischen Umweltkompartimenten zu beschreiben und zu quantifizieren, um das Auftreten ökotoxikologisch relevanter Konzentrationen anorganischer Schadstoffe in Küstengewässern zeitlich besser veranschaulichen zu können. Die Analyse der Schadstoffe erfolgt mit unterschiedlichen Verfahren der Multielementbestimmung (ICP-MS/TXRF) sowie unter Verwendung von Kopplungstechniken (LC/GC-ICP-MS). Bearbeitet werden reale Sedimentproben, Wasserproben aus der Nordsee sowie exponierte Adsorber.
Sie werden verantwortlich sein für die Bestimmung der Verteilung von metallischen und metallorganischen Substanzen in unterschiedlichen Kompartimenten benthischer Habitate unter Einsatz von Passivsammlern.
Ihr Profil:
- abgeschlossenes Studium der Fachrichtungen Chemie, Umweltwissenschaften, Geowissenschaften – spurenanalytische Erfahrungen
- sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache werden vorausgesetzt
- Teamfähigkeit und Belastbarkeit
Wir bieten Ihnen:
- eine sehr gute Einarbeitung und Vorbereitung auf die bevorstehenden Aufgaben nebst hervorragenden Weiterbildungsmöglichkeiten
- ein attraktives Arbeitsumfeld, in dem Ihr persönliches Engagement eine wichtige Rolle spielt, sowie eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem internationalen Umfeld
- eine Vergütung nach dem TV-AVH sowie sämtliche im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen

Weitere Auskünfte erteilt Prof. Dr. Andreas Prange (andreas.prange@hzg.de).
Die Förderung der Gleichberechtigung ist im Helmholtz-Zentrum Geesthacht eine Selbstverständlichkeit, insbesondere streben wir die Erhöhung des Frauenanteils im wissenschaftlichen Bereich an. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Bitte senden Sie diese unter Angabe der Kennziffer 2012/KB 2 bis zum 08.02.2012, vorzugsweise per E-Mail an personal@hzg.de, mit der Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins.
Bewerbungsschluss: 08.02.2012







