Bachelor-Abschluss
Ende 1998 beschloss die Kultusministerkonferenz die Einführung eines Verfahrens der Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen, um den veränderten Anforderungen an die Hochschulen zu entsprechen, die sich insbesondere aus der Expansion des Bereiches der höheren Bildung, den Veränderungen in der Berufswelt sowie der zunehmenden internationalen Verflechtung im Hochschulbereich ergeben. Die Akkreditierungsverfahren für Bachelor- und Masterstudiengänge stehen unter den Prämissen Vielfalt, Transparenz und Qualität. In ganz Deutschland werden seit 2005 Bachelor- und Master-Studiengänge als Regelstudiengänge angeboten. Sie zeichnen sich aus durch ein Leistungspunktesystem und ein Studium mit studienbegleitenden Prüfungen sowie fächerübergreifenden und berufsvorbereitenden Studienanteilen, das in Module gegliedert ist. Sie sollen die traditionellen Diplom- und Magisterstudiengänge ersetzen.
Das Bachelor-Studium ist ein grundständiges, stark berufsorientiertes und berufsqualifizierendes Studium. Mit einem Bachelor of Arts (Geistes- und Sozialwissenschaften) oder einem Bachelor of Engeneering / Science (Ingenieur- und Naturwissenschaften) kann man direkt in das Berufsleben einsteigen. Es ist aber auch möglich, direkt (konsekutiv) oder nach einer Phase beruflicher Tätigkeit ein stark wissenschaftlich ausgerichtetes Master-Studium anzuschließen. Die Zulassung zu einem Master-Studiengang kann von der Qualität des Bachelor-Abschlusses und anderen Kriterien abhängig gemacht werden.
Die Regelstudienzeit für Bachelor-Studiengänge beträgt mindestens drei, höchstens vier Jahre. Die Regelstudienzeit für Master-Studiengänge beträgt mindestens ein, höchstens zwei Jahre (bei konsekutivem Aufbau beträgt die Gesamtregelstudienzeit höchstens fünf Jahre).
Zum Sommersemester 2007 waren 48 Prozent der deutschen Studiengänge auf Bachelor- bzw. Masterstudiengänge umgestellt (europaweit 80 Prozent). Nach Angaben des statistischen Bundesamtes wird es ab dem Wintersemester 2007/2008 keine Neueinschreibungen mehr in traditionelle Diplom- oder Magisterstudiengänge geben.
Gleichwohl forderten im Sommer 2006 der Deutsche Lehrerverband, der Philosophische Fakultätentag, der Deutsche Hochschulverband und der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultätentag in einer gemeinsamen Erklärung, das Staatsexamen als Abschluss der Lehramtsstudiengänge beizubehalten. Der hohe Qualitätsstandard der Lehrbefähigung sei durch einen Bachelorstudiengang nicht zu gewährleisten.
Der Bachelorabschluss verliert dramatisch an studentischer Unterstützung»
Das Bachelor-Studium ist ein grundständiges, stark berufsorientiertes und berufsqualifizierendes Studium. Mit einem Bachelor of Arts (Geistes- und Sozialwissenschaften) oder einem Bachelor of Engeneering / Science (Ingenieur- und Naturwissenschaften) kann man direkt in das Berufsleben einsteigen. Es ist aber auch möglich, direkt (konsekutiv) oder nach einer Phase beruflicher Tätigkeit ein stark wissenschaftlich ausgerichtetes Master-Studium anzuschließen. Die Zulassung zu einem Master-Studiengang kann von der Qualität des Bachelor-Abschlusses und anderen Kriterien abhängig gemacht werden.
Die Regelstudienzeit für Bachelor-Studiengänge beträgt mindestens drei, höchstens vier Jahre. Die Regelstudienzeit für Master-Studiengänge beträgt mindestens ein, höchstens zwei Jahre (bei konsekutivem Aufbau beträgt die Gesamtregelstudienzeit höchstens fünf Jahre).
Zum Sommersemester 2007 waren 48 Prozent der deutschen Studiengänge auf Bachelor- bzw. Masterstudiengänge umgestellt (europaweit 80 Prozent). Nach Angaben des statistischen Bundesamtes wird es ab dem Wintersemester 2007/2008 keine Neueinschreibungen mehr in traditionelle Diplom- oder Magisterstudiengänge geben.
Gleichwohl forderten im Sommer 2006 der Deutsche Lehrerverband, der Philosophische Fakultätentag, der Deutsche Hochschulverband und der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultätentag in einer gemeinsamen Erklärung, das Staatsexamen als Abschluss der Lehramtsstudiengänge beizubehalten. Der hohe Qualitätsstandard der Lehrbefähigung sei durch einen Bachelorstudiengang nicht zu gewährleisten.
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3. Mai 2012
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
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