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Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Ziel der Arbeit ist die Erstellung von Simulationsmodellen von Gebäudehüllen als Functional Mock-up Unit (FMU). Der Functional Mock-up Interface (FMI) Standard wurde vor wenigen Jahren, mit dem Ziel Austausch und Kopplung von Simulationsmodellen zu erleichtern, etabliert und gewinnt seither an Bedeutung. Er bietet die Möglichkeit ein Simulationsmodell in einem Tool zu erstellen, zu exportieren und in einem anderen Tool wieder zu verwenden. Eine Kopplung von Modellen aus heterogener Software ist dadurch schnell zu realisieren. In diesem Sinne sollen die zu erstellenden FMUs generische Tests verschiedener Anlagensysteme ermöglichen und Aufschluss über deren Einsatz in verschiedenen Gebäudetypen ermöglichen. Hierfür ist es notwendig zunächst die technischen Grundlagen des FMI-Standards heraus zu arbeiten und die einhergehenden Beschränkungen durch den Export einer FMU zu analysieren. Auf Basis dessen ist eine Kategorisierung von Gebäudetypen vorzunehmen um eine geeignete Auswahl zur Abbildung als FMU zu treffen. Eine Übersicht der sich daraus ergebenden Modelle inklusive der individuellen Parametrisierung rundet den Theorieteil ab. Für die Durchführung der Modellierung ist in der Folge ist eine geeignete Software auszuwählen. In dieser werden die vorher identifizierten FMUs erstellt und als FMU exportiert. Die entstehenden FMUs sollen die Möglichkeit aufweisen projektspezifische Parameter einzustellen und dadurch ein generisches Testmodell für die identifizierten Gebäudetypen darstellen. Abschließend sind eine Validierung der FMUs anhand von normativen Vorgaben und eine Kopplung an bereits vorhandene TGA Modelle vorgesehen. Dies soll sowohl Aufschluss über die Qualität der Modelle, als auch deren Einsetzbarkeit zur schnellen Bewertung von TGA Systemen geben.

Masterarbeit zum Thema "Entwicklung parametrisierbarer Simulationsmodelle repräsentativer Gebäudetypen zur Nutzung in generischen TGA Tests"

Kennziffer: IBP-2016-22H
Ihre Aufgaben:
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Freundliches Arbeitsumfeld
  • Möglichkeit an interessanten Forschungsvorhaben teilzunehmen um vorhandene Fähigkeiten weiter auszubauen

Die Betreuung der Arbeit findet am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) in Holzkirchen statt und wird entsprechend der dort geltenden Regelungen für Abschlussarbeiten vergütet.


Ihre Voraussetzungen:
  • Erfahrung mit energetischer Gebäudesimulation
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Erfahrung mit Software aus der energetischen Gebäudesimulation (Dymola, EnergyPlus etc.)
  • Erfahrung mit „Python“ wünschenswert


Kontakt:
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Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
Bei Interesse melden Sie sich bitte mit Ihrer Bewerbung bei:

Sebastian Stratbücker
Tel.: 08024 / 643 – 632
e-Mail: sebastian.stratbuecker@ibp.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Holzkirchen

http://www.ibp.fraunhofer.de


Bewerbungsschluss: 01.01.2017
Bewerbungsschluss: 01.01.2017 Erschienen auf academics.de am 20.10.2016
Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf  academics.at

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