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Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Das Functional Mock-up Interface ist ein Standard, der den Austausch und die Co-Simulation von Simulationsmodellen aus unterschiedlicher Software ermöglicht. Dadurch können einzelne Teilmodelle in unterschiedlichen Tools erstellt und mittels der Schnittstelle zusammengesetzt werden. In dieser Arbeit soll untersucht werden in wie weit eine Zerlegung von TGA Simulationsmodellen sinnvoll und gewinnbringend ist. Generell bietet ein hoher Grad einer Modularisierung Vorteile hinsichtlich Flexibilität und Analysemöglichkeiten. Nachteilig wirkt sich dies dagegen auf die Simulationsdauer aus. Zudem erhöht eine zu hohe Anzahl an Einzelkomponenten die Komplexität bei der Auswahl der Systemkomponenten und der Erstellung der Simulation. Als dritter Aspekt sind für eine best-Practice Lösung zudem die Aufgaben- und Kompetenzverteilung im Planungsalltag zu berücksichtigen aus der sich Schnittpunkte zwischen Planern und häufig auch für Systemkomponenten ergeben. Ziel dieser Arbeit ist es durch einen Vergleich unterschiedlicher Modularisierungsgrade eine Empfehlung unter Berücksichtigung der genannten Einflussgrößen abzugeben.
Die Umsetzung erfordert im ersten Schritt eine Analyse des FMI Standards und dessen derzeitige Umsetzung in der Simulation von TGA Systemen. Im weiteren Verlauf sind daraufhin Modularisierungsgrade abzuleiten um diese anschließend miteinander zu vergleichen. Diese können u.a. aus bekannten Normen, wie der DIN 18599, entnommen werden. Auf Basis dessen können weitere Auftrennungen oder Zusammenschlüsse von Komponenten erfolgen um verschiedene Szenarien zu erhalten. Diese sind zu implementieren und hinsichtlich der oben erwähnten Kriterien zu bewerten. Abschließend ist eine Empfehlung zum Modularisierungsgrad von TGA Modellen zu erarbeiten.

Masterarbeit zum Thema "Untersuchung des Modularisierungsgrades von TGA Modellen in FMI-basierten Simulationen"

Kennziffer: IBP-2016-23H
Ihre Aufgaben:
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Freundliches Arbeitsumfeld
  • Möglichkeit an interessanten Forschungsvorhaben teilzunehmen um vorhandene Fähigkeiten weiter auszubauen


Die Betreuung der Arbeit findet am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) in Holzkirchen statt und wird entsprechend der dort geltenden Regelungen für Abschlussarbeiten vergütet.


Ihre Voraussetzungen:
  • Erfahrung mit energetischer Gebäudesimulation
  • Selbstständige Arbeitsweise
  • Erfahrung mit Software aus der energetischen Gebäudesimulation (v.a. Dymola)
  • Erfahrung mit „Python“ wünschenswert



Kontakt:
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Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
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Sebastian Stratbücker
Tel.: 08024 / 643 – 632
e-Mail: sebastian.stratbuecker@ibp.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Holzkirchen

http://www.ibp.fraunhofer.de


Bewerbungsschluss: 01.01.2017
Bewerbungsschluss: 01.01.2017 Erschienen auf academics.de am 20.10.2016
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