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Der Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik der Hochschule Darmstadt plant die Erweiterung seines Labors für Fertigungstechnik in einem neuen Gebäude mit einem 5-Achs-Bearbeitungszentrum und einer Anlage zum selektiven Laserschmelzen. In diesem Zusammenhang ist ab dem Sommer 2018 (01.04.2018) die folgende Stelle zu besetzen:

Professur
Fertigungstechnik
Bes.Gr.: W2 HBesG (Beamtenverhältnis)
Kennziffer: MK 41/17-P

Gesucht werden Personen, die aufgrund ihrer bisherigen Tätigkeiten Kompetenz auf dem Gebiet der Fertigungstechnik nachweisen können. Die Bewerberinnen oder Bewerber müssen insbeson­dere die nachstehenden Abschlüsse, Kompetenzen, Kenntnisse oder Fähigkeiten besitzen.
  • Promotion zum Dr.-Ing. im Maschinenbau.
  • Überdurchschnittliche Kenntnisse und Fähigkeiten in Theorie und Praxis des Fachgebietes Fertigungstechnik.
  • Fähigkeit zur Lehre an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften.
  • Gender- und Diversitykompetenz
Als Vorteil wird den Bewerberinnen oder Bewerbern angerechnet, wenn sie den folgenden Kriterien in der Reihenfolge der Nennung genügen und/oder die genannten Fähigkeiten besitzen.
  • Mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Industrie auf dem ausgeschriebenen Fachgebiet.
  • Starker Bezug zum Wirtschaftsingenieurwesen.
  • Diplom- oder Masterabschluss als Maschinenbau-Ingenieur/in.
  • Mindestens drei Jahre Berufserfahrung mit Personalverantwortung.
  • Exzellente Fähigkeiten auf dem Fachgebiet Fertigungstechnik.
  • Aktuelle Tätigkeit mit starkem Bezug zu dem ausgeschriebenen Fachgebiet.
  • Erfahrungen in der Akquisition, Bearbeitung und Management von Forschungs- und/oder ingenieurwissenschaftlichen Projekten.
  • Mitarbeit in Fachgremien oder firmenübergreifenden Projekten.
  • Fähigkeit zur Lehre in englischer Sprache.
Die Dienstaufgaben, die Einstellungsvoraussetzungen und die Einstellungsmodalitäten für eine Professur ergeben sich aus den §§ 61 und 62 sowie 68 und 69 des Hessischen Hochschul­gesetzes, sowie aus der Lehrverpflichtungsverordnung.
An der Hochschule Darmstadt besteht ein Frauenförderplan. Im Rahmen der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe, die Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereichs des Frauenförderplans zu beseitigen, ist die Hochschule Darmstadt an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Schwerbehinderte Bewerberinnen oder Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Fragen zum Fachgebiet oder Fachbereich richten Sie bitte an den Stellvertretenden Dekan des Fachbereichs
Prof. Dr. Bernhard Gesenhues
bernhard.gesenhues@h-da.de.
Fragen zu den Einstellungsmodalitäten richten Sie bitte an
Andreas Petrocchi
andreas.petrocchi@h-da.de.
Bewerbungen mit vollständigem Nachweis der Einstellungsvoraussetzungen, der Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, der pädagogischen Eignung und der besonderen Leistungen in der Praxis werden zusammen mit einem Verzeichnis fachlich relevanter Veröffentlichungen und der selbstständig gehaltenen Lehrveranstaltungen unter der Angabe der oben genannten Kennziffer bis zum 25.09.2017 erbeten an:
Hochschule Darmstadt, Personalabteilung, Haardtring 100, 64295 Darmstadt
oder per E-Mail mit Anhang zusammengeführt in einer pdf-Datei an berufungen@h-da.de
Logo Die Hochschule Darmstadt (h_da) ist eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissen­schaften in Deutschland. Über 50 Bachelor-, Diplom- und Masterstudiengänge bieten beste Berufsaussichten für ihre über 15.000 Studierenden in den Ingenieurwissenschaften, Informations­technologien, Soziale Arbeit, Gesellschaftswissenschaften und Wirtschaft sowie Architektur, Medien und Design. Auch Berufstätige können in diesem Fächerspektrum unter einer Vielzahl von Weiterbildungsangeboten wählen. Die angewandte Forschung und Entwicklung an der h_da bereichert die exzellente Lehre und stärkt die Region durch Technologie- und Wissenstransfer. Den Studierenden wird mit Austauschprogrammen ein Einstieg in die internationale Berufswelt erleichtert.
Die Hochschule Darmstadt ist eine familiengerechte Hochschule, die für Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie eintritt. Als erste und bislang einzige hessische Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist sie mit dem Gütesiegel „Familienfreundliche Hochschule Land Hessen“ des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport ausgezeichnet worden.
Die Hochschule beschäftigt an den Standorten in Darmstadt sowie am Mediencampus im nahen Dieburg mehr als 320 Professorinnen und Professoren und über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Logo Der Fachbereich Maschinenbau und Kunststoff­technik bietet in seinen Bachelor- Studiengängen Allgemeiner Maschinenbau, Kunststofftechnik und Mechatronik und in seinen Master-Studiengängen Automobilentwicklung, Kunststofftechnik und Ma­schi­nenbau eine exzellente Ausbildung, die die einzelnen Kompetenzfelder ausgewogen repräsentiert und auf die aktuellen Anforderungen der Industrie zugeschnitten ist. Was ihn auszeichnet, sind Kompetenzorientierung, Internationalität und in allen Fächern Bezug zur Praxis.
Auf mehr als 5000 qm stehen im Fachbereich modern ausgestattete Labore mit Schwerpunkten in Automobiltechnik, Kunststofftechnik und Produktionstechnik für Forschung und Lehre zur Verfügung. Die Forschung genießt im Fachbereich einen sehr hohen Stellenwert und manifestiert sich in einer Vielzahl von Drittmittel- und Industrieprojekten. Kooperative Promotionen zeugen von der hohen Qualität der wissenschaftlichen Ergebnisse.
Der Fachbereich plant den Aufbau eines neuen Labors für Fertigungstechnik. Für das Gebäude sind Mittel in Höhe von 4 Millionen Euro vorgesehen. Kernstücke der Ausrüstung werden ein konventionelles 5-Achs-CNC Fertigungszentrum sowie eine Laser-Melting-Anlage. Für diese beiden Maschinen ist eine weitere Million Euro veranschlagt. Im Bereich des Maschinenbaus werden die Prozesskette und die Vernetzung im Fokus der Lehre und der Forschung stehen. In der Kunststofftechnik wird darüber hinaus auch die experimentelle Seite der Forschung und Entwicklung der Spritzgießwerkzeuge sehr gestärkt. Anlagen zur generativen Fertigung von Kunststoffteilen sind dort schon seit vielen Jahren vorhanden. Eine große Zahl von Werkzeugmaschinen, Spritzgießmaschinen und weiteren Maschinen zur Verarbeitung von Kunststoffen vervollständigen den beachtlichen Maschinenpark des Fachbereichs.
Konstruktion, Simulation und Verifikation liegen in einer Hand. Außerdem und nicht zuletzt besitzt der Fachbereich auch eine ausgedehnte Landschaft im Bereich der Werkstoffkunde und kooperiert hier eng mit dem Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit. Diese Situation ist vor allem in der Lehre ein Alleinstellungsmerkmal. Der Fachbereich ist mit Universitäten international vernetzt. Er hat eine Vielzahl von Kooperationen mit Industriepartnern und wird von den neuen Möglichkeiten in allen diesen Bereichen profitieren.
35 Professorinnen und Professoren des Fachbereichs wollen ihre 1700 Studierenden begeistern. In ihren Vorlesungen vermitteln sie ihre in langjähriger Industrietätigkeit gewonnenen Erfahrungen authentisch. Sie verstehen Übungen als Basis zur Vertiefung erworbener Kompetenzen und zur Stärkung der Teamarbeit.
Logo Die Professorinnen und Professoren haben große Freude daran, sich der Lehre, Forschung, Entwick­lung und dem Technologietransfer auf Ihrem Fachgebiet zu widmen und dabei die Studierenden aktiv einzubeziehen. Die selbstbestimmte Tätigkeit durch Vernetzung von Forschung, Lehre und Praxis reizt sie besonders. Sie haben Interesse, die Studentinnen und Studenten der Bachelor- und der Master-Studiengänge und wissenschaftliche Mitar­bei­terinnen und Mitarbeiter in Fach- und Sozial- kompetenz zu entwickeln. Ziel ihrer Tätigkeit ist die erfolgreiche Lehre und Forschung auf dem Fachgebiet und die aktive Weiterentwicklung der Studienprogramme und der Lehrveranstaltungen unter Berücksichtigung ihrer eigenen fachlichen Interessen und Schwerpunkte.

Bewerbungsschluss: 25.09.2017
Bewerbungsschluss: 25.09.2017 Erschienen auf academics.de am 30.08.2017
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