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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
Die Christian-Albrechts-Universität will mehr qualifizierte Frauen für Professuren gewinnen.
In dem Institut für Immunologie der Medizinischen FAKULTÄT der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist zum 01.04.2018 eine

W3-Professur für Immunologie/
Translationale Immunologie
(Nachfolge Prof. Dr. D. Kabelitz)

zu besetzen.
Die/Der zukünftige Stelleninhaber/-in soll das Fachgebiet Immunologie in Forschung, Lehre und Krankenversorgung vertreten.
Die/Der zukünftige Stelleninhaber/-in soll ein international höchstrangiges wissenschaftlich-medizinisches Profil in der modernen Immunologie aufweisen und möglichst Mediziner/-in mit einer Anerkennung als Fachimmunologe der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI) sein. Erwartet werden nicht nur erstklassige Publikationen, sondern auch Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln (insbesondere DFG, möglichst auch EU gefördert) und Verbundprojekten. Die Fakultät erwartet aktive und führende Beiträge bei den gegenwärtigen und zukünftigen Verbundforschungsaktivitäten (SFBs, Exzellenzcluster) der Medizinischen Fakultät und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Es wird vorausgesetzt, dass sich die/der zukünftige Stelleninhaber/-in aktiv in den Forschungsschwerpunkt der Fakultät einbringt. Es ist vorgesehen, dass die Bewerberin/der Bewerber eine zentrale Rolle im Entzündungs-Cluster einnimmt und ein Interesse an chronischen Entzündungsvorgängen hat.
Die/Der zukünftige Stelleninhaber/-in soll die bisherige erfolgreiche Arbeit des Institutes in Forschung und Lehre fortsetzen. Besonderer Wert wird auf den Aufbau und den Ausbau von Methoden im Bereich von individualisierter zellbasierter Immundiagnostik sowie auf Beiträge zum Biobanking-Konzept der Fakultät gelegt, wobei der/dem zukünftigen Stelleninhaber/-in entsprechender Zugang zu allen relevanten Patientenproben ermöglicht wird. In die Tiefe gehende („in-depth“) phänotypische und funktionelle Analysen des humanen Immunsystems sollen mit dieser Professur wichtiger Bestandteil der Diagnostik, z. B. bei der Durchführung immunmodulatorischer Therapien werden. In Kooperation mit den beteiligten Kliniken soll die Immundefizienzdiagnostik sowie eine Immundefizienzambulanz auf- und ausgebaut werden. Die Institute des Diagnostikzentrums verfügen bereits über ein breites Methodenspektrum in der Krankenversorgung. Von der Bewerberin/dem Bewerber ist eine Beteiligung und Weiterentwicklung an den diagnostischen Plattformen erwünscht. In der Lehre wird die engagierte Vertretung des Faches erwartet. Unterrichtsverpflichtungen sind für die Studierenden der Medizin und Zahnmedizin wahrzunehmen, ebenso wird das Fach Immunologie in den Studiengängen Medical Life Sciences und Biochemie und Molekularbiologie vertreten.
Auf die Einstellungsvoraussetzungen des § 61 und eine mögliche Befristung nach § 63 Abs. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein wird hingewiesen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage www.uni-kiel.de unter dem Stichwort „Berufungsverfahren“.
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist bestrebt, den Anteil der Wissenschaftlerinnen in Forschung und Lehre zu erhöhen und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir und bitten daher, hiervon abzusehen.
Das Hochschulgesetz des Landes Schleswig-Holstein verpflichtet die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Sektion Medizin der Universität zu Lübeck dazu, untereinander und mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein eng zusammenzuarbeiten, Schwerpunkte zu bilden und diese aufeinander abzustimmen. Das Land erwartet, dass auch die Kliniken, Institute und neu berufenen Wissenschaftler/-innen in diesem Sinne miteinander kooperieren.
Der Bewerbung sind ein bis zu zweiseitiges Konzept zur beabsichtigten wissenschaftlichen und klinischen Entwicklung der Abteilung beizulegen. Bewerbungen werden unter Angabe der Privat- und Dienstadresse mit Telefonnummer und E-Mail bis zum 16.12.2016 erbeten an den Dekan der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Olshausenstr. 40, 24098 Kiel.
Interessierte fordern bitte ein Schema zum Aufbau der Bewerbung über unsere Homepage an (http://www.medizin.uni-kiel.de > Fakultät > Berufungsverfahren).

Bewerbungsschluss: 16.12.2016
Bewerbungsschluss: 16.12.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 17.11.2016
Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf  academics.at

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