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Auswahlrekord

 

An amerikanischen Universitäten gab es nie zuvor eine so hohe Anzahl von Bewerbungen und Ablehnungen.

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Die Ablehnungsquote von Bewerbern für das Studium an us-amerikanischen Elite-Universitäten ist so hoch wie nie zuvor. So wurden am Harvard College nur 7,1 Prozent der 27 462 Bewerber zugelassen, also 93 von 100 Bewerbern abgelehnt. Die Yale University akzeptierte 8,3 Prozent von 22 813 Bewerbern, am Columbia College wurden 8,7 Prozent und an der Georgetown University 18 Prozent zugelassen. All dies sind Höchstwerte.

Die hohe Bewerberzahl hat neben der Attraktivität der Elite-Universitäten auch demographische Gründe. Während sich vor zehn Jahren in Yale noch etwa 12 000 junge Menschen bewarben, waren es in diesem Jahr 22 813. Mit 18 Prozent war die Zulassungsquote 1998 mehr als doppelt so hoch wie heute. Harvard und Yale hatten auch in diesem Jahr sehr viele herausragende Bewerber. So hatten mehr als 3 300 die bestmöglichen Schulabschlüsse und sehr viele die höchste Punktzahl in einem Mathematik und Literaturtest.

Ein Dekan, der für Zulassung zuständig ist, sagte: "Ich verstehe, warum es so wichtig ist, und ich verstehe es wiederum nicht. Auf welches College wir gehen macht uns nicht erfolgreich oder hält uns vom Erfolg ab".

Aus Forschung und Lehre :: Mai 2008

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