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Hinterlässt eine praktische Tätigkeit eine zu große Lücke im Lebenslauf?

Hinterlässt eine praktische Tätigkeit eine zu große Lücke im wissenschaftlichen Lebenslauf?© Scyza - stock.xchng

Ich bin 29 Jahre alt und stehe kurz vor dem Abschluss meiner Promotion im Fach Medienmanagement (Dr.rer.pol.). Langfristig strebe ich eine Universitätsprofessur in der Medien- & Kommunikationswissenschaft oder in der Betriebswirtschaftslehre an.

Nun habe ich das Angebot, in den kommenden 1-2 Jahren zunächst einige Praxiserfahrung bei einer Unternehmensberatung zu sammeln, was mir gerade im Hinblick auf eine spätere Lehr- und Forschungstätigkeit in der BWL vorteilhaft erscheint.

Andererseits bin ich unsicher, ob sich eine solche Lücke in der wissenschatlichen Tätigkeit (insbesondere bzgl. Publikationen) eher nachteilig auf meine Chancen auswirken könnte, im Späteren etwa PostDoc-Stipendien bzw. eine Professur zu erlangen. Wissen Sie hier Rat? Für eine Einschätzung wäre ich Ihnen sehr verbunden.




Die Antwort des DHV-Expertenteams: Auf Ihre Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Entscheidend ist sicherlich die Frage der "Sozialakzeptanz" Ihres Schritts aus Sicht der jeweiligen scientific comunity.

Ein solcher Schritt hat sicherlich in der Betriebswirtschaftslehre eine höhere Akzeptanz als in der Anglistik. Von daher können wir Ihnen auch nur den Tip geben, bei diesem Schritt Ihre Kontakte zur Wissenschaft nicht abreißen zu lassen.

Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit, als wissenschaftliche Hilfskraft oder Mitarbeiter in geringem Umfang "nebenher" zu arbeiten. In jedem Fall sollten Sie während der Praxiszeit auch weiterhin bestrebt sein, zu veröffentlichen. Und: Halten Sie die Kontakte zu Ihren akademischen Lehrern!
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