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CHE-Forschungsranking: Leistungsmerkmale

 

An welchen Universitäten finden Wissenschaftler die besten Bedingungen für die Forschung?

Drittmittel: Die Höhe der Drittmittel eines Fachbereichs sagt sowohl etwas über die Forschungsaktivität als auch über die Forschungsqualität aus. Denn die Professoren müssen diese Gelder von privaten und öffentlichen Gebern (wie etwa der DFG) im Wettstreit mit anderen Wissenschaftlern einwerben.

Publikationen: Sie dokumentieren die Forschungsleistung. Da nicht jede Veröffentlichung denselben Stellenwert hat, gewichtet das CHE nach Publikationstyp, Seiten- und Autorenzahl. Neben der Zahl der Veröffentlichungen spielt ihre Zitierhäufigkeit (Zitation) eine Rolle. Dieser Messwert gibt an, wie oft eine Publikation von anderen Forschern zitiert wurde, was Rückschlüsse auf ihre Bedeutung zulässt.

Promotionen: Die Promotionen verweisen auf die Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Wo viele Promotionen entstehen, steigt die Forschungsleistung.

Reputation: Zudem hat das CHE Professoren gefragt, welche fünf Universitäten sie in ihrem Fach als führend in der Forschung betrachten. Dieser Indikator dient auch als Hinweis, ob Image und reale Forschungsstärke übereinstimmen.

Würde man nur die absolute Zahl der Drittmittel, Publikationen und Promotionen pro Fachbereich messen, hätten große Universitäten mit vielen Professoren natürlich einen Vorteil. Um auch kleinen Fachbereichen mit wenigen, aber erfolgreichen Forschern eine Chance zu geben, werden die Indikatoren zusätzlich in Relation zur Zahl der Professoren bewertet. Die besten Fakultäten sind jene, die sowohl absolut als auch relativ Forschungsstärke beweisen, wie etwa die Universität Tübingen in der Biologie. Hochschulen, die mit einem Pfeil markiert sind, schafften es erstmals in die Spitzengruppe. Die anderen gehörten bereits im Leistungsvergleich 2003 zu den forschungsstarken.

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