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Promotion

Was ist eine Promotion? Welche Wege führen zur Promotion?

Promotion
Voraussetzung für die Promotion als Erwerb eines Doktorgrades ist ein Hochschulstudium im Fach der Promotion. Oft wird in den Promotionsordnungen eine entsprechende überdurchschnittliche Examensnote verlangt. In einer Dissertation (Doktorarbeit) wird dann die Fähigkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Forschungsarbeit dokumentiert. Die Dissertation wird bei der traditionellen Promotion, dem Lehrlingsmodell, von einem Professor betreut (Doktorvater) und kann mehrere Jahre dauern. Darüber hinaus gibt es in Deutschland die Möglichkeit, im Rahmen eines strukturierten Programms zu promovieren. Institutionen strukturierter Programme sind: DFG Graduiertenkolleg, Max Planck Research School, Graduiertenschulen an Hochschulen sowie Promotionsstudiengänge an Universitäten.

Laut den Ergebnissen einer bundesweiten Doktorandenbefragung der Initiative THESIS e.V. beträgt die durchschnittliche Promotionsdauer in Deutschland 5,7 Jahre. Am längsten brauchen Sozialwissenschaftler (7,3 Jahre) und Elektrotechniker (6,9 Jahre) für das Promovieren. Am kürzesten ist die Promotionsdauer bei Biologen mit 4,5 Jahren und Mathematikern mit 4,3 Jahren. 80 Prozent der Promotionsstudenten planen eine Promotionsdauer von 3-4 Jahren ein.

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