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Strukturierte Promotionsprogramme

Was sind strukturierte Promotionsprogramme? Welche Vor- und Nachteile haben strukturierte Promotionsprogramme?

Strukturierte Promotionsprogramme
Strukturierte Promotionsprogramme sind Programme zum Abschluss einer Promotion. Die Programme sind strukturiert aufgebaut, d.h. neben der persönlichen Betreuung der Doktoranden ist die Promotion innerhalb eines bestimmten Zeitraums abzuschließen. Oft ist es so, dass ein interdisziplinärer Austausch der Doktoranden gefördert wird. Die Doktoranden haben zusätzlich eine bestimmte Anzahl an Seminaren zu besuchen und stellen ihre Ergebnisse in regelmäßigen Zeitabständen vor. Wahlweise werden in den Programmen auch Fortbildungsmaßnahmen und Weiterbildungen für die Doktoranden angeboten.

Vorteile eines strukturierten Promotionsprogramms gegenüber der traditionellen Promotion mit einem Doktorvater sind die kürzere Laufzeit, sowie die geregelte Finanzierung - sei es über ein Stipendium oder über eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in.

Grob zu unterscheiden sind die DFG Graduiertenkollegs, eigenständige Graduiertenschulen (entstanden im Rahmen der Exzellenzinitiative), Max Planck Research Schools und Promotionsstudiengänge (Ph.D.) an Universitäten.

Strukturierte Programme bieten Doktoranden eine intensive individuelle Betreuung während ihrer Promotion. Ziel ist, neben der organisierten Strukturierung der Dissertation die deutsche Forschung gezielt voranzubringen und Deutschland im internationalen Vergleich als wissenschaftlichen Standort zu fördern.

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