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Was sind Soft Skills?

Was sind Soft Skills?© KVL - stock.xchng

Die Antwort des DHV-Expertenteams: Die Bedeutung von Soft Skills wird in vielen Ratgebern beschworen, ihr Vorhandensein in Stellenausschreibungen gefordert, ihr angebliches Fehlen bei manchen Wissenschaftlern von Studenten moniert. Allgemein beschreibt dieser neudeutsche Ausdruck nichts anderes als eine Reihe von menschlichen Eigenschaften, die für die Ausübung eines Berufs bezogen auf andere Personen nötig oder förderlich sind. Je nachdem, in welcher Phase einer Wissenschaftskarriere man sich befindet, spielen bestimmte dieser Schlüsselkompetenzen eine hervorgehobene Rolle.

In der Promotions- und Habilitationsphase zählen neben der Fähigkeit zu diskutieren und zu präsentieren insbesondere das Projekt- und Zeitmanagement.

Ein Hochschullehrer wird seine Studierenden begeistern, wenn er didaktische Kompetenzen wie das Verstehen von Lehr-Lern-Prozessen sein eigen nennt, systematisches Kommunizieren beherrscht und lernfördernde Strukturen schafft. In seiner Eigenschaft als Lehrstuhlinhaber oder Institutsleiter ist er beim Umgang mit seinen Mitarbeitern auf Kompetenzen in der Mitarbeiterführung, im Konflikt- und im Projektmanagement angewiesen, und schließlich geht es bei Soft Skills ganz allgemein um die Gestaltung des eigenen Handelns.

Schlagworte sind hier aktive Orientierung, zielbewusstes Handeln oder Zeit- und Selbstmanagement. Gewiss, einige der angesprochenen Kompetenzen haben anscheinend viel mit gesundem Menschenverstand und entsprechendem Tun gemein. Angesichts der vielen verschiedenen Anforderungen an einen Wissenschaftler ist es gleichwohl ratsam, sich aktiv mit seinen Soft Skills zu befassen und sie kontinuierlich weiter zu entwickeln.