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Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM sucht Geschäftsfeld-übergreifend in den Bereichen »Werkstoffbewertung, Lebensdauerkonzepte« und »FertigungsprozessE« ab sofort eine/N STUDentin/en FÜR DIE erstellung EINER

BACHELOR-/MASTERARBEIT ZUM THEMA »BEWERTUNG DER WIRTSCHAFTLICHKEIT UND RESSOURCENSCHONUNG DURCH SUBSTITU-TION DER KRITISCHEN LEGIERUNGSELEMENTE EINES ABGASTURBOLADERS« (IWM-2017-28)

Kennziffer: IWM-2017-28
Im Rahmen eines Forschungsprojektes zum technologischen Ressourcenschutz wurde am Fraunhofer IWM ein Verfahren zur systematischen Substitution von kritischen und kostenintensiven Legierungselementen entwickelt und am Beispiel von Turbinenrädern für Abgasturbolader eingesetzt. Das abgasseitige Turbinenrad des Turboladers ist ein typisches Beispiel für hohe Werkstoffanforderungen hinsichtlich Festigkeit, Verschleiß und Kriechbeständigkeit bei hoher Temperatur und über einen langen Einsatzzeitraum mit einer hohen Anzahl von Belastungszyklen. Um diesen hohen Materialanforderungen gerecht zu werden, kommen spezielle Nickelbasis-Superlegierungen zum Einsatz, die jedoch einen großen Anteil an Legierungselementen enthalten, die sehr selten, sehr kostenintensiv und/oder nur in politisch instabilen Regionen abbaubar sind. Daher wurden im Rahmen des Projekts aus werkstoffwissenschaftlicher und technologischer Sicht Konzepte zur Substitution dieser kritischen Legierungselemente erarbeitet. Zu diesem technologisch und gesellschaftlich relevanten und interessanten Thema bieten wir die Möglichkeit zur Erstellung einer Abschlussarbeit, in der diese Substitutionskonzepte unter verschiedenen Aspekten der Wirtschaftlichkeit, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit fundiert bewertet werden.

Ihre Aufgaben im Detail, welche je nach Qualifikation und Studienrichtung spezifiziert werden: 
  • Recherche und Bewertung der Materialkosten für vorgeschlagene Legierungen im Vergleich zu derzeit eingesetzten Werkstoffen, sowie Berücksichtigung der Entwicklung der Materialpreise
  • Recherche alternativer Herstellungsverfahren von Turbinenrädern für Abgasturbolader und Vergleich mit der üblichen Prozessroute für die derzeit verwendeten Nickelbasis-Superlegierungen hinsichtlich der Herstellungskosten
  • Bearbeitung konkreter, wirtschaftlich und technologisch relevanter Fragestellungen, wie z.B.:
   - Wieviel Materialkosten können realistisch eingespart werden, indem an unkritischen  
     Stellen eines Turbinenrads günstigere Werkstoffe eingesetzt werden?
   - Wie müssten sich die Materialkosten zukünftig entwickeln, um einen Verbundguss oder 
     3D-Druck rentabel zu machen?
   - Welchen Anteil haben die Prozesskosten an den Gesamtkosten?

Was Sie mitbringen
  • Studium eines wirtschaftswissenschaftlichen oder interdisziplinär wirtschaftswissenschaftlich-technologischen
    Studiengangs (vorzugsweise Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre o. vergl.)
  • Motivation zur strukturierten und eigenständigen Bearbeitung eines interdisziplinären Themas mit wirtschaftlichen und technologischen Aspekten, sowie Teamfähigkeit und das Interesse an der Zusammenarbeit mit den Forschern und ggf. Industriepartnern des Projekts.
  • Verhandlungssichere Deutsch- oder/und Englischkenntnisse.

Was Sie erwarten können
Wir bieten einer interessierten und engagierten Person aus einem der o.g. Fachgebiete die Möglichkeit, im Bereich der »Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit« mitzuarbeiten.

Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa. Unsere Forschungsfelder richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen: Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt. Wir sind kreativ, wir gestalten Technik, wir entwerfen Produkte, wir verbessern Verfahren, wir eröffnen neue Wege.

Fragen zu dieser Position beantworten gern:
Eva Augenstein
Tel. +49(0) 761 5142-381

eva.augenstein@iwm.fraunhofer.de
und
Dr. Valérie Friedmann
Tel. +49(0) 761 5142-237
valerie.friedmann@iwm.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik
Freiburg

http://www.iwm.fraunhofer.de/


Erschienen auf academics.de am 20.06.2017
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